Quo vadis Apple?

iPhone 7

Zusammenfassung Gerüchte:

 

Kein Klinkenanschluss für Kopfhörer mehr

Evtl. wasserdicht

Neue, verbesserte Kamera / Plus Modell mit Dual Kamera

Dezentere Antennen Streifen, Design ansonsten jedoch fast identisch

Evtl. kapazitiver Home Button

Erstmalig 3-Jahresdesign

Platzersparnis im unteren Bereich durch Wegfall des Klinkensteckers und ggfs. des physischen Home Button

Wie jedes Jahr: Neuer Prozessor - somit bessere CPU und GPU

A10 Prozessor

3 GB RAM (evtl. nur beim Plus Modell)

evtl. neu 32 GB Einstiegsmodell (anstatt 16 GB)

Stereo Lautsprecher

Induktives Laden über Connector

 

 

Quo vadis Apple?

Wir stehen kurz vor der Vorstellung des iPhone 7. Vermutlich am 06. September wird Apple das neue iPhone 7 (Plus) der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Eine Vorbestellung wäre dann vermutlich ab dem 09. September möglich, so dass eine Auslieferung der neuen iPhone Generation ab dem 16. September denkbar wäre.

 

Zuletzt gab es jedoch Zweifel, ob das neue Gerät, bzw. die neuen Geräte überhaupt iPhone 7 (plus) heißen werden. Hintergrund ist die fehlende grundsätzliche Designänderung, die bislang alle 2 Jahre in schöner Regelmäßigkeit von Apple vorgenommen worden ist.

 

Nun jedoch plant man offenbar auf einen 3-jährigen Designzyklus umzuspringen. Die bislang in Gerüchten aufgetauchten Fotos scheinen diese These zu bestätigen. Das Gehäuse bleibt vermutlich vom grundsätzlichen Design fast gleich und weist lediglich minimale Änderungen auf. So verändert Apple z. B. die Antennenstreifen, die nun deutlich dezenter und damit weniger sichtbar lediglich am unteren und oberen Rand des Gerätes verlaufen, anstatt wie beim Vorgänger quer über die gesamte Rückseite.

 

Vor diesem Hintergrund wäre es evtl. denkbar, dass Apple das neue Gerät nicht als iPhone 7 (Plus) sondern z. B. als iPhone 6 SE bezeichnen könnte.

 

Leichte optische Änderungen wird zudem die Unterseite erfahren, da hier zumindest der Klinkenanschluss für die Kopfhörer wegfallen wird. Statt dessen wird Apple vermutlich dem neuen iPhone eine neue Ear Pod Variante beifügen, die über den Lightninganschluss angeschlossen werden.

 

Die Begründung seitens Apple dürfte eindeutig in der dann verbesserten Klangqualität liegen. Viele Nutzer werden dem Wegfall der Klinkenbuchse dennoch skeptisch gegenüber stehen, da oftmals eigene, deutlich höherwertige Kopfhörer, von der Kunden erworben und genutzt werden. Diese könnte man dann mit der neuen iPhone Generation nicht mehr benutzen.

 

Dieses Problem könnte man seitens Apple natürlich durch das Beifügen eines kleinen Adapters lösen. Weniger schön wäre es natürlich, wenn Apple sich diesen Cent Artikel als optionales Zubehör teuer bezahlen lassen würde.

 

Bei der iPhone 7 Plus Variante oder gar einem iPhone Pro Modell, welches zuletzt analog zu der iPad Reihe durch die Gerüchteküche geisterte, wäre es zudem denkbar, dass Apple alternativ einen hochwertigen Bluetooth Kopfhörer (z. B. von Beats) entweder dem Gerät direkt beilegt oder zumindest optional bei der Bestellung anbietet.

 

Eine weitere Änderung im unteren Bereich des iPhones könnte den Home Button betreffen. Anstatt wie bislang auf einen physikalischen Button zu setzen wurde zuletzt oftmals vermutet, dass Apple erstmals auf einen kapazitiven Touch Home Button setzen könnte, der ähnlich wie bei Force Touch dem Nutzer bei Betätigung ein haptisches Feedback geben würde.

 

Beide Änderungen würden im unteren Bereich des Gerätes definitiv für mehr Platz sorgen, der dann von Apple sinnvollerweise durch einen größeren Akku genutzt werden könnte. Denn eine längere Akku Laufzeit steht bei vielen Nutzern definitiv ganz oben auf der Wunschliste.

 

So wie jedes Jahr wird auch diesmal eine neue Prozessorgeneration ihr Debut feiern. Bleibt Apple bei der bisherigen Namensgebung für den Chip, dürften wir also mit der Rechenpower des neuen A10 Chips rechnen. Auch dieser Jahr wird sowohl die CPU als auch die GPU wieder einen prozentualen Leistungsanstieg vorweisen können. Wie hoch der ausfallen wird, werden wir allerdings erst im Rahmen der Keynote erfahren.

 

Da jedoch die Smartphones der letzten Jahre ohnehin schon sehr leistungsstarke Prozessoren verbaut hatten und Apples Betriebssystem iOS ohnehin nicht dafür bekannt ist, das es besonders performance-hungrig sei, dürfte das alleine wohl kaum einen potentiellen Kunden von seinem iPhone 6 bzw. 6S zum neuen Modell umsteigen lassen. Insbesondere aufgrund der marginalen Design Änderungen am Gerät selber muss also mehr kommen. Was könnte das sein?

 

Ein Wunsch der potentiellen Käufer der ohne Frage mit einem überschaubaren Änderungsaufwand seitens Apple machbar scheint. wäre die Integration von Stereo Lautsprechern.

 

Der Platz wäre definitiv im unteren Bereich durch den Wegfall der Klinkenbuchse vorhanden. Allerdings würde es im Hinblick auf das Klangerlebnis relativ wenig bringen, wenn man einfach einen zweiten Lautsprecher auf der Unterseite platzieren würde. Vorteilhaft dagegen wäre eine ähnliche Lösung wie sie HTC beim neuen 10er Gerät gewählt hat. Hierbei dient der obere Bereich des Gerätes, der normalerweise nur für Telefonate genutzt wird zusätzlich als 2. Stereolautsprecher.

 

Bei der neuen iPhone Generation könnte Apple zudem seine Speicherpolitik überdenken. Die zuletzt angebotene Einstiegsklasse von 16 GB erscheint aufgrund des immer größer werdenden Speicher-Hungers der Nutzer nicht mehr zeitgemäß zu sein. Hier könnte Apple ein positives Signal bei potentiellen Einstiegskäufern setzen, indem man, möglichst bei gleichbleibendem Preis, 32 GB als Einstiegspeichergröße anbietet.

 

Des weiteren könnte man das Angebot der Speichergrößen nach oben hin mit einer 256 GB Variante abrunden, die trotz eines zu erwartenden erheblichen Aufpreises, durchaus potentielle Käufer finden wird.

 

Die vermutlich größte Veränderung dürfte sich jedoch im Bereich der Kamera abzeichnen. Auf den bisher veröffentlichten Fotos ist eine deutlich größere Aussparung für die Kamera Linse zu erkennen. Da man nicht unbedingt von einer Erhöhung der Mega Pixel Zahl der Kamera ausgehen kann, dürfte sich vermutlich die Größe der Pixel und damit die Low Light Fähigkeiten der Kamera deutlich verbessern. Zudem erwarten viele Beobachter, dass Apple auf eine kleiner Blende setzen wird.

 

Die Bildqualität insgesamt dürfte damit einen deutlichen Schub nach vorne erfahren, wodurch der zuletzt entstandene Vorsprung bei den Kameras z. B. im Vergleich zum Galaxy S7 sicher aufgeholt werden wird.

 

Da die Qualität der iPhone Bilder auch bislang bereits als sehr gut bezeichnet werden konnte, dürfte hier einiges zu erwarten sein und sicherlich bei dem ein oder anderen einen potentiellen Kauf- bzw. Updatereflex auslösen können.